Coronal interessante Zeiten

Es geht das Gerücht, dass ein Chinese, der einem ein freundliches „mögest du in interessanten Zeiten leben“ mit auf den Weg gibt, es nicht unbedingt gut mit einem meint. Nun, die Zeiten sind gerade interessant und das hat tatsächlich was mit Chinesen zu tun. Drollig, oder?

Ich hatte mich im März bereits mit COVID-191, Augstein und dem Toilettenpapierparadox (das in Soziologie- und Psychologievorlesungen künftiger Generationen einen festen Platz beanspruchen wird) befasst. Dann trat eine gewisse Ermüdung ein und wer in meiner Gegenwart „Covid 19“, „Virus“, „Grippe“ oder „bürgerliche Freiheit“ erwähnte, musste mit unfreundlichen Maßnahmen rechnen. Da ich aber ohnehin meinen eigenen Lockdown gefahren hatte – ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, zumindest eine Zeitlang die Illusion zu haben, der letzte Mensch auf Erden zu sein (die grüne Wolke lässt grüßen) – beschränkten sich die unfreundlichen Maßnahmen im Wesentlichen darauf, Nachrichtensendungen den Strom abzudrehen und Facebook zu meiden.

Kürzlich trieb mich die Neugier um, ob es überhaupt noch Bücher gibt oder das zwischenzeitlich etablierte ZK sämtliches Papier beschlagnahmt hatte. So als letzte verzweifelte Maßnahme, Straßenschlachten und Bürgerkrieg zu vermeiden.

Nun ist es ja so, dass jede Kontaktaufnahme mit der sogenannten Zivilisation behutsam erfolgen sollte. Nicht nur aufgrund der Seuchengefahr, die dem bis dato quietschvergnügtem Einsiedler (oder mäßigt vergnügten Ureinwohnern) droht, sondern auch wegen des Zivilisationsschocks. Es fällt einem gar nicht so auf, dass die einem vertrauten Lebensumstände unter Umständen einen Schock hervorrufen könnten (also: bei anderen), ist aber sowohl bemerkenswert wie es auch lohnt, sich diesen Umstand bewusst zu machen (und eventuelle Folgerungen daraus zu ziehen). Also nehme ich zurückhaltenden Kontakt zur Zivilisation auf und schaltete für den allgemeinen Überblick zunächst den Fernseher an. Nach kurzem Vorglühen kommt er zu sich und ich stellte fest, dass ich völlig verpennt habe, dass schon wieder alles vorbei ist. (Wie damals, als ich so selbstvergessen bei der Wohnungsrenovierung gerade Alobar’s Bathroom künstlerisch wertvoll in mein Badezimmer pinselte und aus dem Fernseher erfuhr, dass die Semesterferien nahten. Ich hatte überhaupt nicht mitbekommen, dass das Semester schon wieder angefangen hatte.)

Viele Menschen stehen dem Medium Fernsehen ein klein wenig kritisch gegenüber. Diese Haltung teile ich, stelle aber fest, dass für einen kurzen allgemeinen Überblick Fernsehberichterstattung durchaus hilfreich sein kann. Hätte Onoda Hirō einen Fernseher gehabt, dann wäre ihm eventuell nicht entgangen, dass der zweite Weltkrieg vorbei ist. So um 1945 herum. Da er keinen hatte, bekam er das erst 1974 mit. Da ich einen Fernseher habe, sehe ich staunend die Grillfeuer am Elbstrand und den Stadtpark, der von Menschen und Müll gesprenkelt ist. Wie er immer war. Es scheint, die Corona-Situation hatte sich unbemerkt erledigt, während ich sie ignorierte. Das war der Moment, als ich dem TV den Befehl: „Ruhemodus“ hätte geben sollen. Dummerweise ließ ich ihn laufen.

 Und dummerweise stellte sich heraus, dass ich die Bilder falsch gedeutet hatte. Die Corona-Situation hatte sich keineswegs erledigt; sie hatte sich nur verlagert.

Als ich mich absentierte, betraf die Auseinandersetzung im Wesentlichen die abstrakten Werte „Leben“ gegen „Wirtschaft“. Um es nicht zu schlicht zu gestalten, wurden das Leben und dessen Qualität mit der allgemeinen Wirtschaftslage ebenso in Korrelation gesetzt, wie die Heilbedürftigkeit aufgrund einer Corona-Erkrankung mit der Heilbedürftigkeit aufgrund anderer Erkrankungen. Ganz Spitzfindige sortierten die Todesfälle dann noch in „an“ und „mit“ Corona gestorben.   

Und dann – seien wir ehrlich – es war enttäuschend. Selbst wenn man großzügig sogar die Mit-Corona-Gestorben hinzugerechnet hat, war es ein Flop. Reservierte Intensivbetten verstaubten in den Ecken und das Pflegepersonal wurde in den Kurzurlaub geschickt. Bilder wie aus Italien oder Spanien waren in ganz Deutschland nicht zu finden. Was einigen besonders hellen Köpfen bestätigte, was sie schon immer wussten: Alles nur Panikmache und Irreführung. Um unter dem Deckmantel des Seuchenschutzes eine Diktatur zu errichten.   

Ob es nun Panikmache oder gar bewusste Irreführung war, ist schwierig zu beurteilen. Jedenfalls zur Zeit weiß immer noch niemand etwas Genaues. Und ich spreche von Wissen; nicht von Glauben oder Beurteilen. Das kann vorkommen, wenn man mit neuartigen Viren konfrontiert ist. Mal wird ein zweiter großflächiger Ausbruch der Krankheit für den Herbst befürchtet und dann wieder nicht. Wozu besonders helle Köpfe anmerken, dass doch schon der erste Ausbruch eine Enttäuschung war. So im Hinblick auf die Todeszahlen im Verhältnis zu der leidenden Wirtschaft. Die Frage drängt sich auf – insbesondere für künftige Ereignisse – ob die Wirtschaft ganz umsonst gelitten hat. Auf Virologen zum Zwecke des Erkenntnisgewinns zurückzugreifen, wird auch immer schwieriger, da die Unzufriedenheit mit der allgemeinen Lage zwischenzeitlich in eine allgemeine Unzufriedenheit mit den Virologen umgeschlagen ist. Wo man früher noch ein gewisses Verständnis für die schlechten Nachrichten aufbrachte, ist zwischenzeitlich die Geduld erschöpft. Zivilisatorisch korrekt hält man zwar die Verständigung ein, den Überbringer schlechter Nachrichten nicht mehr zu köpfen, wenn man des Verursachers der Nachricht nicht habhaft werden kann, doch das Prinzip wirkt fort. Und offenbar bei einigen Menschen auch der Wunsch, die zivilisatorische Verständigung aufzukündigen.

Ich empfinde die Situation als Brennglas – das, was vorher bereits vorhanden war, wird gebündelt und zündelt. Der Denkkorridor wird enger. Eine Mischansicht zu haben, die einerseits das Virus ernst nimmt, andererseits dem Staat scharf auf die Finger guckt, ob sich unter dem Wind des Virus Segel auf Richtung totalitär setzen und gleichzeitig zu befürchten, die Wirtschaft könnte durch überzogene Maßnahmen irreparable Schäden erleiden, ist verpönt. Vielleicht, weil es eine ohnehin komplexe Situation nicht einfacher macht und man dann noch ständig gewichten müsste. Mit dem Risiko, sich zu irren und niemandem dafür die Schuld geben zu können. Das wäre ja nun ganz doof – also folgt man lieber denjenigen Meinungen und Ansichten, die bestätigen, wovon man sowieso bereits ausging. Wodurch zum einen ein gewisser Stillstand konsolidiert wird und zum anderen furchtbar peinliche Irrtümer geschehen können.

Wie im Fall einer Rechtsanwältin, die eine  „Corona-Auferstehungs-Verordnung“ verfasste und sogleich noch erklärte, selbige gelte vom 11. April 2020 „bundesweit“ und trete „mit sofortiger Wirkung in Kraft“. Zeitnah reichte sie einen Eilantrag beim Verfassungsgericht ein und rief zu einer bundesweiten Demonstration auf. Eine heilige Johanna des Freiheitskampfes. Entsprechend begeistert erfolgt der Zuspruch jener – Sie wissen schon. Weniger begeistert war die Staatsgewalt, die ihre Corona-Verordnungen lieber beibehalten hätte und den Aufruf zu einem bundesweiten organisierten Verstoß dringend mit der Initiatorin besprechen wollte. Dieses Gespräch lief dann eher weniger gut – ich würde es wohl auch nicht „Gespräch“ nennen, obgleich ich nicht dabei war – und endete in der Psychiatrie. Von dort aus meldete sich unsere Liebe Frau vom Freiheitskampf telefonisch bei Ihrer Schwester und berichtete, sie sei im „Guantanamo Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie“ weil sie den „Killervirus“ in sich trage.  Bei dieser Gelegenheit bat sie noch darum, den Mitschnitt des Telefonates möglichst häufig zu teilen, da „alles noch viel, viel, viel schlimmer ist, als es scheint“ und  83 Millionen diese ganze „Tyrannei, Lügen und Betrug“ nicht „checken“ und „an Corona kein einziger Mensch gestorben“ sei. Im Übrigen könnten Mao, Hitler und Stalin sich von den bösen Mächten, die nun am Wirken seien, noch eine Scheibe abschneiden. Dann erwähnte sie noch, ihren Tod durch die Giftspritze befürchtet zu haben (wovor aber „Jacky“ – wohl ihr kleiner Hund – sie bewahrt habe2), und hoffte, auf der geschlossenen Station „in Sicherheit“ zu sein. Was aber nichts daran ändere, dass sie notfalls auch für die Freiheit sterben würde.

Zwei Tage später ist sie wieder frei, ohne gestorben zu sein. Gerade rechtzeitig, um am folgenden Tag bei der Kripo zur Vernehmung zu erscheinen. Wozu ich anmerken möchte, dass niemand, der bei Verstand ist, zu Vernehmungen erscheint.3 Sie aber geht hin und fordert ihre Unterstützer auf, sich zahlreich zu einer Solidaritätsdemo zu versammeln. Schon wieder ein Versammlungsaufruf. Inklusive Ansprache zu Anhängern und Presse auf dem Vorplatz des Polizeipräsidiums. Einmal vor und einmal nach der Vernehmung. In der Berichterstattung liest sich der Vorgang dann als die Geschichte einer kritischen Anwältin, die mundtot gemacht werden soll.

Kurz danach ist sie tatsächlich verschwunden. Auf „unbestimmte Zeit kanzleiabwesend“. Wobei ich nicht davon ausgehe, dass eine Giftspritze oder Guantanamo etwas damit zu tun haben. Ich gehe davon aus, dass hier mehrere unglückliche Umstände in denkbar schlechtester Weise zusammentrafen und zu einer sehr traurigen Geschichte führten. Traurig für die Rechtsanwältin. Für alle anderen eher  peinlich. Manchmal lohnt ein präziser Blick auf die Person, die man sich zum Retter erkoren hat. Ebenso wie es sich lohnen würde, ins Grübeln zu kommen, wenn sich herausstellt, dass die Weltsicht, der man so eifrig hinterherrannte, einer Psychose entsprang.

Dieser Lockdown hat selbstverständlich psychische Auswirkungen. Mal mehr und mal weniger. Der Mensch, das soziale Wesen, braucht andere Menschen. Die Frage ist nur, in welcher Form. Ich mag zum Beispiel die Gesellschaft anderer Menschen sehr gern. Vorzugsweise in der Form, dass ich ein Buch lese, das sie für mich geschrieben haben oder einen Film sehe, den sie für mich gedreht haben. Ich schätze die Mühe, die sich jemand machte, um mich zu unterhalten.

Die Art Menschen hingegen, die in mein Wohlbehagen eindringen, um sich von mir unterhalten zu lassen oder stundenlang über ihre Befindlichkeiten zu klagen oder um – die schlimmste aller Torturen – aufgebracht über Missstände zu wüten, empfinde ich als Zumutung. Immerhin ist auch meine Lebenszeit begrenzt.

Wo sollen sie also hin, die Wütenden, die Lamentierer und die Gelangweilten? Sie fliehen in die Notgemeinschaft. Denke ich. Vielleicht macht es ihnen auch Freude, gemeinschaftlich zu lamentieren.  

Gemeinschaftlich zu wüten, scheint jedenfalls gut anzukommen. Eventuell, weil man dabei vor Miesepetern wie mir geschützt ist. Zeitgleich mit den ersten Lockerungen der Corona-Verordnungen scheint der unbedingte Wunsch einherzugehen, ein wenig rumzuwüten.4 Demonstrationen gegen die Hygiene-Regeln erfreuen sich beachtlichen Zulaufes. Ich kann für die Teilnehmer nur hoffen, dass der Widerstand sich gegen die Idee als großes Ganzes richtet und die individuellen olfaktorischen Auswirkungen sich in Grenzen halten. Sicher bin ich mir aber nicht, und daher schaue ich mir die Märsche derer, die behaupten, das Volk zu sein, im Fernsehen an. Ich finde es immer interessant, was das Volk fordert. „Freiheit“ fordert das Volk. Freiheit von der Maskenpflicht. Frei zu sein, ein Restaurant zu besuchen, ohne eine Kontaktadresse zu hinterlassen. Eine Demonstrantin fordert gar ihr Freiheitsrecht ein, sich mit dem Virus infizieren und ihre eigenen Antikörper produzieren zu dürfen. Nach ihren Erfolgen bei der Produktion ihrer eigenen Haarfarbe und Dauerwelle halte ich ihr Vorhaben für kühn. Verständlich wird es vor dem Hintergrund, dass das Volk in vorauseilender Besorgnis gegen die Impfpflicht kämpft. Zwar ist weit und breit kein Impfstoff in Sicht und eine Zwangsimpfung soll auch nicht vorgesehen sein, doch – wir erinnern uns – sind ziemlich böse Mächte am Wirken. Weshalb von den Kämpfern gegen die Zwangsimpfung befürchtet wird, dass die Freiwilligkeit zwar gegeben sein mag, doch nur um den Preis, dass die Nichtgeimpften künftig einen gelben Stern auf der Brust tragen. Wobei ich diesen Vergleich auch als ziemlich böse empfinde.

Und immer noch weiß man wenig über das Virus. Es mehren sich die Anzeichen, dass es sich keineswegs um ein Lungenvirus, sondern vielmehr um ein Multiorganvirus handelt.  Der Erreger wurde auch in Herzen, Lebern und Gehirnen nachgewiesen. Bei Tauchern, die als vollständig genesen galten, zeigten sich bei den Nachuntersuchungen so erhebliche Folgeschäden an der Lunge, dass die Ärzte zunächst von einer Verwechselung der Röntgenbilder ausgingen. Wahrscheinlich sind diese Schäden irreversibel. 

Von Folgeschäden an Herz, Leber oder Gehirn ist noch nichts bekannt. Kann aber noch kommen. Oder auch nicht. Und was es mit der geheimnisvollen Krankheit der Kinder auf sich hat, die wie aus dem Nichts an einem septischen Schock sterben, ist auch ungeklärt. Eventuell handelt es sich um eine Immunreaktion auf eine Infektion mit dem Corona Virus. Man weiß es nicht.

Nichts ist beängstigender als ein unsichtbarer Feind. Wenn noch hinzukommt, dass der Unsichtbare töteten will, ist das der Stoff, aus dem Horrorfilme gemacht werden. Insofern hat die Situation durchaus etwas von einem Horrorfilm. Ungewohnt, wenn man selber mitspielt. Auch ein wenig stressig. Für einige Menschen wohl zu stressig.

Kürzlich sah ich bei einer Fernsehübertragung eines Protestes derer, die das Volk sind, einen nicht mehr ganz jungen Protestler, den ich aufgrund seines Schmerbauches und des Tennissocken-zu-Sandalen-Looks spontan dem Lager der Freunde des gepflegten Kneipenganges zugerechnet hätte. Oder des gepflegten Heckenschnitts. Jedenfalls irgendwas mit „gepflegt“. Mit finsterem Gesicht hält er ein selbstgemaltes Pappschild in die Höhe. „Q“ steht da drauf. Weiter nichts. Und er ist nicht der einzige.

„Q“ steht für „QAnon“ und das „Anon“ für anonym. Und da Q so anonym ist, weiß niemand, ob es sich um eine Person, eine Gruppe, einen begabten Affen oder ein Schreibprogramm handelt. Und ob nun ein Affe oder ein Schreibprogramm über die „Q clearance“ Sicherheitseinstufung verfügt: der Zugang zu streng geheimen Regierungsinformationen ist eröffnet. Und daher weiß Q Bescheid über die Dinge, die die bösen Mächtigen so treiben.

Q ist es zu verdanken, dass die Welt über die unterirdischen Verliese informiert ist, in denen eine Elite entführte Kinder gefangen hält, foltert und aus ihrem Blut (also dem der Kinder) Adrenochrom4 extrahiert. Ein Elixier der ewigen Jugend. Wobei sie es inzwischen eventuell nicht mehr machen, denn vor ungefähr einem Monat stellte Xavier Naidoo mitten in der Nacht ein Video auf YouTube ein, in dem er mit zitternder Unterlippe und kullernden Tränen tief bewegt mitteilte, die Kinder würden gerade befreit werden. Was für eine Erleichterung.

Solchen und ähnlichen abstrusen Mist produziert Q seit Jahren. Deckt angebliche Verschwörungen der Mächtigen auf, für die das Volk nur Vieh ist. Bestenfalls Nutzvieh. Warum nur, frage ich mich, fühlt sich der dicke Mann in den weißen Socken zu Q so hingezogen? Weil Q eine Erklärung für das unerquicklich Unerklärliche liefert. Weil Q Muster und Zusammenhänge aufzeigt, wo keine sind. (Nichts ist schwerer zu ertragen, als keine Erklärung für die Dinge zu haben, die einem zustoßen. Diese Marktlücke machen sich üblicherweise Religionen zu Nutze.) Und dabei bestätigt, was der dicke Mann schon immer wusste – er ist den Mächtigen völlig egal. Was eine Tatsache sein dürfte. Doch dafür braucht es keine Verschwörung, dazu genügt ein Blick auf die Funktionsweise des Menschen. Aus diesem Umstand den Schluss zu ziehen, es genüge, das Gegenteil von dem zu tun, was die Mächtigen wollen und dies sei automatisch gut und richtig für das Individuum, dürfte ein fataler Fehlschluss sein. Doch egal – eben noch war unser Dickerchen verloren im Kontrollverlust, nun zeigt er den Mächtigen, dass er weiß, was gespielt wird. Und er spielt nicht mehr mit. Nötigenfalls – so nehme ich an – ist er auch bereit, für seine Freiheit zu sterben. Myxomatose fällt mir dazu ein. Es sind coronal interessante Zeiten.

1Das Virus schreibt sich in Großbuchstaben – wie CORRECTIV.

2Weiter ließ sich die Geschichte der Lebensrettung durch Jacky nicht aufklären – ich habe es auch nicht verstanden.

3Und zwar aufgrund der Tatsache, dass man sich um Kopf und Kragen redet. Sie müssen bedenken, dass der „Vernehmungsbeamte“ ein völlig humorbefreiter Polizist ist, der Ihnen so lange das Wort im Mund herumdreht, bis es seiner kruden Vorstellung von Wahrheit im Sinne des Verdachts entspricht. Zudem verteidigt man sich nie gegen einen Vorwurf, bevor man nicht weiß, was einem tatsächlich und aufgrund welcher Beweise vorgeworfen wird. Logisch, oder?  

4Diese zeitliche Korrelation verstehe, wer will.

5Stoffwechselprodukt aus Adrenalin, daher ist die Folterung sinnvoll und angezeigt. Andrenochrome ist keine Droge, aber seit Fear and Loathing in Las Vegas ist es ein Running Gag, dass es knallen soll. Erwähnen Sie bloß nicht ernsthaft auf einer Party, Sie hätten Interesse. Jeder, der Ahnung von Drogen hat, bricht in schallendes Gelächter aus.